Zeigt, wie Meetings zueinander stehen — welches Outputs produziert, die ein anderes als Input braucht.
Kernfrage: Wie fließen Informationen zwischen Meetings?
Das Interactions Network ist die strukturelle Sicht auf alle Meetings als ein verbundenes System. Es zeigt, wie Meetings zueinander stehen — welches Meeting einen Output produziert, den ein anderes als Input braucht. Wenn man alle Interaktionen als verbundenes Netzwerk betrachtet, werden Lücken und Redundanzen sichtbar.
Informationen fließen in drei Richtungen: Bottom-up (operative Ergebnisse informieren Strategie), Top-down (strategische Entscheidungen leiten Ausführung) und lateral (Peer-Systeme koordinieren Abhängigkeiten).
Details
Verbundenes System mit ebenenübergreifendem Fluss
Vertikal (ebenenübergreifend):
- Aufwärts: FL1 Standup → FL2 Sync → FL3 Review
- Abwärts: FL3 Strategie → FL2 Delivery Plan → FL1 Sprint Backlog
Lateral (gleiche Ebene):
- Team A Standup ↔ Team B Standup für Abhängigkeitsmanagement
Feedback-Loops:
- Ergebnisse fließen zurück, um Planung zu informieren — kontinuierliche Lernzyklen
Praktisches Beispiel
Ebenenübergreifender Fluss: FL1 Teams identifizieren einen wiederkehrenden Blocker → FL2 Weekly Sync eskaliert ihn → FL3 Quarterly Review passt Strategie an → FL2 ändert Delivery Plan → FL1 Teams werden entblockt. Die Information wanderte nach oben, löste eine Entscheidung aus, und der Effekt kam zurück nach unten.
Smells — Wann genauer hinschauen
- Isolierte Meetings ohne definierte Inputs oder Outputs — Information stirbt im Raum
- Fehlende ebenenübergreifende Verbindungen — FL1 ohne strategischen Kontext, FL3 ohne operative Einblicke
- Keine Feedback-Loops — Strategie lernt nie aus der Ausführung
- Über-vernetztes Netzwerk — Informationsüberflutung und Entscheidungslähmung
Verwandte Patterns
- Meeting Cadence definiert den zeitlichen Rhythmus des Netzwerks
- Meeting Canvas macht Inputs und Outputs jedes Meetings explizit
- Board und Meeting Alignment stellt sicher, dass das Netzwerk das tatsächliche Arbeitssystem widerspiegelt