Value Flow beschreibt die Stufen der Wertschöpfung von der Idee bis zur Lieferung an den Kunden und hebt die Dringlichkeit und Fokussierung im Wertfluss hervor.
Wenn eine Karte Done erreicht, ist echter Wert entstanden.
Beim Value Flow repräsentieren die Spalten keine Aktivitäten, sondern Stufen der Wertschöpfung – von der Idee bis zur Lieferung an den Kunden. Das Board macht sichtbar, wie nah jedes Arbeitselement daran ist, echten Nutzen zu erzeugen: ein Feature live im Markt, ein Event, das stattgefunden hat.
Das Problem
Im Activity Flow ist ein Task „Done", aber der Kunde hat noch nichts davon. Ein implementiertes Feature, das nicht deployed ist, schafft keinen Wert. Eine erledigte Aufgabe sagt nichts darüber aus, ob das Ziel – Kundenwert, Umsatz, Wirkung – auch nur einen Schritt näher gerückt ist. Der Fortschritt auf dem Board und der tatsächliche Fortschritt Richtung Outcome laufen auseinander.
So funktioniert es
Die Spalten des Boards bilden die realen Schritte ab, die ein Arbeitselement durchläuft, bevor es beim Kunden ankommt – zum Beispiel: Vorbereitung → Durchführung → Rollout → Done. Jeder Schritt nach rechts ist ein Schritt näher am Kundenwert. Sobald eine Karte das Board verlässt, ist etwas Echtes passiert. Das erzeugt eine ganz andere Dringlichkeit und Fokussierung als ein generisches TO DO / DOING / DONE.
Wann es sinnvoll ist
- Die Arbeit ist wiederholend und der Prozess ist gut verstanden
- Outcome-Transparenz ist entscheidend – z. B. weil mehrere Dinge gleichzeitig in Arbeit sind
- Das Team will Verschwendung und Engpässe im Wertfluss sichtbar machen
- Als Reifestufe nach dem Activity Flow, wenn sich Muster im Prozess gefestigt haben
Verwandte Flow Types
- Activity Flow – der Ausgangspunkt, bevor der Prozess verstanden ist
- Hybrid Flow – wenn Phasen stabil sind, die Detailarbeit aber noch flexibel bleibt