Der Hybrid Flow kombiniert Value Flow und Activity Flow, um Transparenz in Phasen zu schaffen, während Detailaufgaben flexibel bleiben.
Die Phasen zeigen den Weg zum Wert. Was darin passiert, bleibt flexibel.
Der Hybrid Flow verbindet beide Welten: Der Gesamtablauf ist als Value Flow strukturiert – Phasen wie Vorbereitung, Durchführung, Follow-Up machen den Weg zum Wert sichtbar. Innerhalb jeder Phase wird die Arbeit als Activity Flow verwaltet, mit TO DO, DOING und DONE. So entsteht Transparenz auf der richtigen Ebene, ohne Details zu erzwingen, die noch nicht feststehen.
Das Problem
Ein reiner Activity Flow macht Phasen unsichtbar – ob ein Event gut vorbereitet ist, sieht man dem Board nicht an. Ein reiner Value Flow setzt voraus, dass alle Schritte bekannt und stabil sind – das ist in der Praxis oft nicht der Fall. Das Ergebnis: Entweder zu wenig Überblick oder zu viel aufgezwungene Struktur, die nicht zur Realität passt.
So funktioniert es
Das Board wird in Phasen gegliedert, die den Weg zum Wert beschreiben – zum Beispiel: Prepare | Run | Follow-Up. Jede Phase enthält ein eigenes Mini-Board mit Aktivitätsspalten. Arbeitselemente (z. B. Events oder Features) wandern als Karte durch die Phasen des Value Flows. Die Aufgaben innerhalb jeder Phase wandern durch TO DO / DOING / DONE. So ist auf einen Blick sichtbar, in welcher Phase sich ein Element befindet – und was dort konkret noch getan werden muss.
Wann es sinnvoll ist
- Die übergeordneten Phasen der Arbeit sind bekannt, die Detailaufgaben variieren noch
- Teams befinden sich im Übergang vom Activity Flow zum Value Flow
- Mehrere gleichartige Dinge (Events, Projekte, Releases) laufen parallel
- Der Prozess ist teilweise verstanden – gut genug für Phasen, noch nicht gut genug für einen vollständigen Value Flow
Verwandte Flow Types
- Activity Flow – die Ausgangsform, aus der der Hybrid Flow natürlich entsteht
- Value Flow – die Weiterentwicklung, wenn alle Schritte stabil und bekannt sind